Mittwoch, 16. September 2009
ASEAN Region interessant für westliche Autohersteller
Während die ASEAN-Region heute rund 60 Mio. mehr Einwohner aufweist als noch zur Jahrtausendwende, sind nach wie vor die wenigsten Verbraucher im Besitz eines Autos. Auf 1.000 Einwohner kommen etwa in Vietnam nur sieben Autos, in Indonesien sind es 49, in Thailand
146.
Nach Überwindung der Wirtschaftkrise könnten die Länder Südostasiens zudem wieder zu ihren gewohnt starken Wachstumsraten von sechs Prozent und mehr zurückkehren.
Allerdings müssten sich die westlichen Auto-Hersteller bei einem Engagement vor Ort auf die spezifischen Bedingungen in den einzelnen Märkten einstellen. Gerade in der "Zweiradhochburg" Vietnam ortet die Industrie etwa nur Chancen im Billigstpreissegment. Zuletzt seien die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen auch ins Stocken geraten.
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Nach Überwindung der Wirtschaftkrise könnten die Länder Südostasiens zudem wieder zu ihren gewohnt starken Wachstumsraten von sechs Prozent und mehr zurückkehren.
Allerdings müssten sich die westlichen Auto-Hersteller bei einem Engagement vor Ort auf die spezifischen Bedingungen in den einzelnen Märkten einstellen. Gerade in der "Zweiradhochburg" Vietnam ortet die Industrie etwa nur Chancen im Billigstpreissegment. Zuletzt seien die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen auch ins Stocken geraten.
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Sonntag, 16. August 2009
Deutsche Autohersteller wollen nach Südostasien
Asiatischer Boden für Opel, VW und Merzedes? Die deutsche Automobilwirtschaft hat die ASEAN-Region als zukunftsträchtigen Absatzmarkt entdeckt. Um an den erwartet hohen Wachstumsraten partizipieren zu können, sind dem Verband der Automobilindustrie zufolge allerdings nach wie vor bestehende
Handelshemmnisse zu beseitigen. Besonders gegenüber den japanischen Konzernen würden europäischen Herstellern in Südostasien Wettbewerbsnachteile zuteil. Sobald mit den nachfragestarken Märkten jedoch Freihandelsabkommen bestünden, könnten sich höhere Exporte oder ein Engagement in der Boomregion auch in Krisenzeiten bezahlt machen.
Handelshemmnisse zu beseitigen. Besonders gegenüber den japanischen Konzernen würden europäischen Herstellern in Südostasien Wettbewerbsnachteile zuteil. Sobald mit den nachfragestarken Märkten jedoch Freihandelsabkommen bestünden, könnten sich höhere Exporte oder ein Engagement in der Boomregion auch in Krisenzeiten bezahlt machen.
In der ASEAN-Region, einem Zusammenschluss von zehn Staaten mit mehr
als 570 Mio. Einwohnern, stoßen europäische und US-amerikanische Autobauer teilweise auf Einfuhrzölle von bis zu 100 Prozent. Dank der Freihandelsabkommen und entsprechend niedrigerer Preise bedienen japanische Anbieter hingegen etwa in Thailand oder Indonesien mehr als 80 Prozent des Marktes. Dabei werden im ASEAN-Raum schon heute immerhin gut zwei Mio. Fahrzeuge produziert und abgesetzt. In den kommenden Jahren könnten die Wachstumsraten weiter klettern. Neben dem starken Nachholbedarf gegenüber den Industriestaaten und einer von jungen Konsumenten geprägten dynamischen Wirtschaftsentwicklung ist besonders das rasante Bevölkerungswachstum dafür ausschlaggebend.
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Freitag, 31. Juli 2009
Taiwan und China nähern sich weiter an
Das Verhältnis zwischen Taiwan und der Volksrepublik China verbessert sich weiter. Die direkten Verkehrsverbindungen werden ausgebaut. Chinesische Uternehmen investieren in Taiwan! So hat China National Radio (CNR) zufolge das chinesische Handelsministerium den Erwerb der Aktionärsrechte der taiwanesischen technologischen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Dipuke durch die Newland Group aus der festlandchinesischen Provinz Fujian genehmigt. Eine kleine Sensation, wenn man die ideologischen Unerschiede beachtet und den Machtanspruch Chinas auf Taiwan.
Und jetzt gab es eine weitere wichtige Geste der Annäherung: Chinas Staatsoberhaupt nimmt per Brief direkten Kontakt zu seinem Amtskollegen in Taiwan auf. Präsident Hu Jintao gratulierte Taiwans Präsident Ma Jing-jeou zu dessen Wahl zum Vorsitzenden seiner regierenden Nationalpartei. Darin drückte er seine Hoffnung aus, das gegenseitige politische Vertrauen zu vertiefen, die friedliche Entwicklung voranzutreiben und die Beziehungen zu verbessern.
Jetzt wird sogar schon über ein Treffen der beiden Spitzenpolitker spekuliert. Seit Ma Jing-jeou in Taiwan Präsident geworden ist, sind die jahrzehntelangen, eisigen Beziehungen zwischen den beiden Staaten deutlich enger geworden. Die wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte zwischen Taipeh und Peking werden langsam aber stetig intensiviert.
Und jetzt gab es eine weitere wichtige Geste der Annäherung: Chinas Staatsoberhaupt nimmt per Brief direkten Kontakt zu seinem Amtskollegen in Taiwan auf. Präsident Hu Jintao gratulierte Taiwans Präsident Ma Jing-jeou zu dessen Wahl zum Vorsitzenden seiner regierenden Nationalpartei. Darin drückte er seine Hoffnung aus, das gegenseitige politische Vertrauen zu vertiefen, die friedliche Entwicklung voranzutreiben und die Beziehungen zu verbessern.
Jetzt wird sogar schon über ein Treffen der beiden Spitzenpolitker spekuliert. Seit Ma Jing-jeou in Taiwan Präsident geworden ist, sind die jahrzehntelangen, eisigen Beziehungen zwischen den beiden Staaten deutlich enger geworden. Die wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte zwischen Taipeh und Peking werden langsam aber stetig intensiviert.
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